Kommunikations-Werkzeuge wie "Twitter", und Schlagwörter wie "User Generated Content" sind in aller Munde. Durch den raffinierten Einsatz verschiedener Social Media Werkzeuge, kann Oliver nun in aller Ruhe am Strand sein Handtuch suchen, während seine Inhalte automatisch aktualisiert werden. Oliver Gassner hilft anderen in seiner Freizeit, Social Media besser zu verstehen und zu nutzen.

Aktuelle Themen:
  • Leistungsschutzrecht: erste Ausblendungen von Verlagsangeboten aus (kleineren) Suchmaschinen

    Stefan Niggemeier berichtet in Leistungsschutzrecht wirkt: Mehrere Suchmaschinen zeigen Verlagsseiten nicht mehr an, dass einige kleinere Suchmaschinen, die den Googleindex verwenden (nicht aber Google selbst), Zeitungen von denjenigen Verlagen in den Suchergebnissen ausblenden, die Leistungsschutzrechtsabgaben fordern.


    Das war abzusehen.

    Mein Kommentar dort:

    Mal so als Gedankenexperiment.

    Wenn alle NICHTmartbeherrschenden Suchmaschinen die LSR-Verlage auslisten, dann könnte es doch Google auch tun, mit der Begründung, es sei marktüblich.

    Oder?

    Nebenbei ist es natürlich unsäglich, dass -selbst ein marktbeherrschendes - ein Unternehmen gezwungen wird, eine Dienstleistung an jemand zu erbringen (Suchindexaufnahme) die es wiederum dieser Person gegenüber gebührenpflichtig macht.

    Um beim Bild des Taxifahrers zu bleiben: Der Taxifahrer MUSS den Hotel Gäste zutragen (weil er der einzige des Ortes ist oder besser: 90% der Taxis des Ortes hat), MUSS aber dafür, dass er das tut, den Hotel eine “Zufahrts(ab)nutzungsgebühr” zahlen.

    Oder anders: Das Telefonbuch MUSS mich auflisten, muss mir aber dann dafür eine Gebühr zahlen dafür, dass es um auf mich zu verweisen, meinen namen benutzt und meine Adresse.

    Ein Richter, der seine sieben Sachen zusammen hat, muss sowas für illegal erklären.
  • The Digital Native killed the Web
    Gewagt?
    Ich kann’s beweisen.

    Lustige Szene im Uraubshotel. Digitnative will online. Rezeption will im Browser die 30 min kostenlos WLAN am Tag (!) freischlaten.

    R: “Wo ist denn der Browser?”

    Diginative: “???”

    R: Dass womit du ins intenet gehst!

    Diginative: ???

    R: findet es

    Ich: Wissen Sie, der Browser ist irrelevant, es gibt Apps, Whatsapp, Facebookapp, Messageapp, Spiel, Youtube, Der Browser ist auf dem Smartphone überflüssig.

    Diginative: guckt mich grinsend an
  • sprachlich herausgefordert: Endspurt im Ringen
    sprachlich herausgefordert: Endspurt im Ringen - YouTube:
  • 12000 Follower bei Google+ (und eine Nebenbemerkung zur Geburtstagswunschstatistik)
    Es muss wohl heimlich während des Urlaubs passiert sein: eine ganze Weiler dümpelte der Account bei der 11950er Ecke rum, jetzt ist es soweit: 12000+

    Danke allen Followern bei Oliver Gassner - Google+

    Seit 1.4.2014 sind auch ca 400.000 Views (des Profils? von Posts) dazugekommen.

    Schon vor drei Jahren hatte die Followerzahl bei G+ die bei Twitter überstiegen. (Damals rund 4500.) Twitter liegt aktuell bei ca. 6500. Ist also etwa um 1/3 gewachsen, Google+ hat sich sehr grob verdreifacht.

    Es ist wohl überflüssig zu sagen, dass ich auf keinem der Netzwerke aktiv durch Re-Followingspielchen auf “Fang” gehe. sicher hat jedes der Netzwerke eine gewisse Spamquote, die aber wird bei G+ und bei Twitter durch die Grenzen von 5000 Followings absolut (G+) oder 2000 Followings, solang man nicht 2000+ Follower hat (Twitter) ausgebremst.

    Wo wir gerade bei Statistik sind: Bisher habe ich mich nicht durchringen können, weider eine Geburtstagsstatistik zu machen. wahrscheinlich werde ich also diese Tradition ‘kicken’. es ist einfach recht viel Arbeit bei eingeschränktem Informationsnutzwert.

    Ich bemerke mal nur: Obwohl Linkedin seit dem letzten Jahr XING imitiert und Geburtstags-Reminder (allerdings vermischt mit anderen Klumpatsch wie ‘einjährige Betriebsjubiläen’ und so) eingeführt hat kam über jenen Kanal an Geburtstagsmessages immer noch: NICHTS.
  • Über den Tod des Kommentars - und ein Lösungsvorschlag
    No comment – Wer leistet die Verdichtung?” schreibt Christoph Kappes und analysiert sehr schön die Rolle des Kommentars in der digitalen Medienwelt.



    Sein Vorschlag (wenn ich recht verstehe), dass sozusagen ‘öffemtlich rechtliche Kommentarsubcommunities’ staatlich finanziertw erden sollen, ist originell, aber… ich glaube nicht tragbar. Er diskutiert auch einige andere Lösungen (für jedes Medium ein Watch-/Kommentarblog (an sich auch ne gute Idee, am besten eine Watchblogcommunity)), die fast in eine Richtung gehen, die ich vor Jahren mal vorgeschlagen habe:



    Mein Kommentar bei ihm:



    Ich habe vor Jahren mal den Tod des Trackbacks und des Kommentars vorausgesagt (dummerweise finde ich das Blogposting nicht mehr) -  bezogen auf Blogs, und einfach vorgeschlagen, wer was zu kommentieren habe, möge dann einfach irgendwo bloggen und jemand möge diese Konversation dann analysieren, darstellen und ggf. durch die Crowd filtern lassen.


    Einige solche Dinge wie rivva haben wir gesehen und ich weiß nicht mehr, ob ich damals Google News schon kannte bzw ob es das damals schon gab.


    Ich halte das immer noch für eine bessere Lösung und auch in der Blogosphäre ohne Massenmedien gab es schon Debatten, die sich verbreitet haben. Vielleicht etwas langsamer, sozusagen als “Shitbreeze”, Das soll ja nicht zwingend als Nachteil gesehen werden. Den Kitt zwischen den Debatten können in der Tat die Social Networks schaffen, die auf der persönichen Schicht die gesellschaftlichen (=sozialen) Themen steuern und “Cues” geben für die Kommentarthemen im jeweils eigenen Blog.


    Der Diskurs ist ja zwischen den Massenmedien genauso zersplittert wie im Web allgemein, eine Notwendigkeit für eine Zentrale gibt es nicht. Die Darstellungsplattformen für die verteilten Diskurse können verschiedene Modelle entwickeln, wie sie das machen und kuratieren (vgl. Slashdot-Kommentarrating) und es kann sich das Herausmendeln, das dem jeweils Diskursierenden genehm ist. Das wäre digitale Pluralität mit allen Vorteilen und fast ohne die Nachteile. (Außer, dass der Trolltraffic nicht mehr auf den Medienseiten wäre, nuuun ….)