Web Standards in Germany

Webstandards-Spezialisten in Deutschland

Webkrauts

Mittwoch
Aug 26,2009

Die Webkrauts sind ein Zusammenschluss deutschsprachiger Webdesigner. Sie setzen sich dafür ein, die Vorteile der Webstandards auch im deutschsprachigen Raum stärker zur Geltung zu bringen. Ansprechpartner ist Jens Grochtdreis.

Aktuelle Themen bei Webkrauts:
  • Flexbox light – das neue Layoutprinzip schon heute anwenden
    Schriftzug flexible auf einem Tor. Sieht nicht sehr flexibel aus.Modernes Layout mit CSS

    Flexbox ist eine interessante neue CSS-Technik, mit der Webworker einfacher Inhalte in einem Layout anordnen können. Dabei können sie auch Elemente unabhängig von der Codereihenfolge sortieren. Leider ist die Verbreitung dieser Technik nicht besonders groß. Einfaches Umsortieren kann aber mit einem einfachen Trick schon heute realisiert werden.

    Im Juni letzten Jahres veröffentlichte Ian Devlin einen Vorschlag, wie man mittels der Display-Eigenschaft die Darstellungsreihenfolge einer Webseite entscheidend beeinflussen kann. Diese Technik ist sozusagen »Flexbox light«, weil sie in die Richtung der mächtigen Technik Flexbox weist. Diese wird glücklicherweise immer besser implementiert. Aber leider gibt es keinen Fallback-Zustand und auch kein Polyfill, weshalb wir Flexbox sicherlich erst in vier oder fünf Jahren flächendeckend werden einsetzen können.

    Bis dahin können allerdings im kleinen Maßstab Webseiten mit einfachen Mitteln für kleine Bildschirme umarrangiert werden. Meine Beispielseite bei Codepen zeigt das Grundprinzip an einem Zweispalter. Das Beispiel wurde mit YAML aufgebaut. Die meisten CSS-Regeln stecken deshalb in externen Dateien. Auch die Inhalte stecken in separaten Pens, die man bei dieser Testumgebung inkludieren kann.

    Ein Beispiellayout in breiter Darstellung, die rechte Spalte floatet
    Das Beispiellayout in voller Breite, zweispaltig

    Die Contentspalte kommt am Ende des Codes, weil sie flexibel in der Breite ist. Die Seitenspalte mit den nebensächlichen Inhalten (die im Zweifel allerdings die Kohle bringt) kommt als erstes im Code und floatet nach rechts. Es soll nun dafür gesorgt werden, dass der Inhalt auf einem schmalen Bildschirm vor der Werbung und den weiterführenden Links kommt. Im Beispiel kommt Ians Idee bei einem Breakpoint von 720px Maximalbreite zum Zuge:

    1. @media only screen and (max-width: 720px){
    2. /* vorher floatende Seitenspalte */
    3.         .ym-col1 {
    4.         float: none;
    5.         width: 100%;
    6.         display: table-footer-group;
    7.         }
    8. /* statische Inhaltsspalte */
    9.         .ym-col3 {
    10.         margin-right: 0;
    11.         width: 100%;
    12.         }
    13. }
    Ein Beispiellayout in schmaler Darstellung, die vorher rechte Seitenspalte hängt nun nach dem Ende des Inhalts
    Das linearisierte Beispiellayout mit der zweiten Spalte am Ende der Seite

    Die floatende Seitenspalte wird »entfloatet« und bekommt eine neue Display-Eigenschaft: display: table-footer-group;.
    Die umgebenden Container werden vom Browser automatisch zu einer neuen Tabelle umdefiniert. Und da in dieser die table-footer-group am Ende der Darstellung ist, wird der Inhalt nun am Ende der neu implizit gedachten Tabelle platziert. Es ist wichtig, dass das nicht automatisch das Ende der Seite ist. Die Unterstützung von display: table reicht bis runter zum IE8. Es ist doch einen Versuch beim nächsten Projekt wert, in dem die Sourceorder für die Darstellung auf kleinen Bildschirmen unpassend ist.

    Jens Grochtdreis
  • 3. Kasseler Web Montag

    Der Web Montag wurde 2005 in Köln aus der Taufe gehoben und bietet seither eine Plattform für alle Webentwickler, Webdesigner und Webarchitekten, die kreativ am Fortschritt des Internets teilhaben wollen und sich mit anderen Enthusiasten auf diesem Gebiet austauschen möchten. Usprünglich inspiriert vom Hot Spot Silicon Valley ist der Web Montag heute eine Institution in über 40 Städten mit aktiven Gruppen in Deutschland, Österreich, Schweden und Kalifornien.

    Weitere Infos zum Web Montag im allgemeinen.

    Der dritte Web Montag Kassel findet am 17. März statt! Ab 19:00 Uhr in der Kombinatsgasstätte »Zur Marbachshöhe«, Amalie-Wündisch-Str. 3, 34131 Kassel. Um Voranmeldung via Web Montag Wiki wird gebeten (das erleichtert uns die Planung).

    Übrigens: Wir suchen noch Leute, die den Web Montag Kassel mit guten Ideen und mit Freude an der Sache unterstützen wollen (Präsentationen, Organisation, Programmierung etc.). Und natürlich sind wir auch einem Sponsoring gegenüber nicht abgeneigt (immerhin müssen Örtlichkeiten & Verköstigung usw. finanziert werden).

    17.03.20142014Web Montag Kassel
    Zur Marbachshöhe
    Amalie-Wündisch-Str. 3
    34131 Kassel
    Deutschland

Webzeugkoffer Blog

Samstag
Jul 26,2008

Björn Seibert ist Dipl.-Betriebswirt (FH) / Wirtschaftsinformatik und beschäftigt sich als Manager für Websites und Onlineservices. Er hat, zusammen mit Manuela Hoffmann, das Buch “Professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS” veröffentlicht. Er verfügt über Profiwissen zu Webstandards, CSS und XHTML. In seinem Webzeugkoffer werden Themen und Know-How aus der Webpraxis gepackt.

Aktuelle Themen bei WebdevBits:
Björn Seibert

bsmarkup

Heinigstr. 46

Ludwigshafen
67059
Germany

0621-5723075

webinale 08 – The Holistic Web Conference!

Montag
Mai 26,2008
Beginn: 9:00 am, May 26, 2008
Ende: 8:00 pm, May 27, 2008
Ort:  Festplatz Karlsruhe, Baden-Württemberg 76133 Germany

Das Buzzword "Web 2.0″ stand in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt. Doch was folgt? Wie wird das Web der Zukunft aussehen? Worauf kommt es an? Auf diese Fragen werden Ihnen Experten auf der webinale 2008 Rede und Antwort stehen. Mit einem umfangreichen Programm, zahlreichen Sessions und Power Workshops, internationalen und nationalen Top-Speakern und Industrie-Vordenkern.

Aktuelle Themen:

    Oliver Gassner on Germany 2.0

    Dienstag
    Mai 6,2008

    Kommunikations-Werkzeuge wie "Twitter", und Schlagwörter wie "User Generated Content" sind in aller Munde. Durch den raffinierten Einsatz verschiedener Social Media Werkzeuge, kann Oliver nun in aller Ruhe am Strand sein Handtuch suchen, während seine Inhalte automatisch aktualisiert werden. Oliver Gassner hilft anderen in seiner Freizeit, Social Media besser zu verstehen und zu nutzen.

    Aktuelle Themen:
    • sprachlich herausgefordert: Die Leihmutter des Waldrapps
      Achtung:

      Das hässliche Vieh heißt nicht WaldKrapp sondern Waldrapp.
      Was aber an dem Leihpersonenproblem natürlich nichts ändert.
      Ich war von dem Begriff Nachkrapp wirklich zu abgelenkt.
      Aber man soll ja zum Balken im eigenen Auge stehen, wenn man die Splitter in denen der anderen moniert.



      Hier nochmal zum allseitigen Horror die Waldrappbilder.
    • Wie viele Blogs hat Oliver Gassner?

      Der Titel dieses Posts ist nur so doof, damit ich den Leuten sagen kann, sie sollen einfach diese Frage googeln ;)

      In der Regel sag ich immer: “Ich weiß es nicht, ein paar aktive.”

      Das ist aktuell ein Screenshot meines Feedaggregators. da sind sicher nicht alle meine Blogs drin aber ALLE aktiven. Mindestens zwei davon sind aber Aggregatoren oder ‘Roboter’ (Geekchicks und Ironblogger Bodensee), sie sind einfach aus konzeptionellen Gründen hier im Feed, denn der postet auf den ogok_de-Account bei Twitter.

      Wir kommen also aktuell auf 24. seit heute ist wieder ein ‘neues Altes’ dabei, das auf Wordpress.com. Es ist der x-te Versuch, ein englischsprachiges Blog zu machen ;)


    • 999+ oder “XING und der Hammer”
      Beiträge zu XING hier im Weblog. Folgendes ist ein Kommentar, den ich zum Beitrag
      Von Supernetzwerkerinnen/n und Eventeinladungs-SPAM” auf  ”Digital Naiv” geschrieben habe. dort berichtet der Autor, dass er Kontakte, die ihn per XING zu Events einladen, mit einer Blockade belegt.

      “Hm, ja.

      Wenn ich einen  Nagel in die Wand hauen will, nehm ich einen Hammer.
      Wenn ich eine Mail versenden will, ein Mailprogramm. (Telnet ginge ja auch ;) ) 

      Wenn ich Leute aus X und Umgebung zu einem Event in X einladen will, mein CRM. Oh. ich hab ja gar kein CRM. Nehm ich halt XING.

      Mit Facebook und G+ geht das nämlich nur, wenn ich die Leute vorher einzeln tagge. Mit Twitter: Gar nicht. Mit Mail - ja FRÜHER hab ich die Leute, die ich in diversen Städten kannte in Netscape-Mailverteilerlisten hinzugefügt. als Netscape noch ein Mailprogramm und Newsreader - zum Browser hin - war. Das waren so 15-20 Leute im Falle von Berlin oder München. Huete wären es 10-20 mal so viel.

      Will sagen: XING ist für nicht wenige Aufgaben der ‘Hammer’, das beste Tool.
      Während ich mit dem Hammer mir selbst auf die Finger haue, wenn ich Mist baue, hau ich mit XING anderen auf den Finger.

      Dabei kann man Einzuladende wunderbar nach PLZ filtern, oder nach Wohnort, oder Bundesland. Oder auch Tags.

      Man muss auch Leute, die beim Versenden Inkompetenz beweisen nicht komplett blocken, man kann einfach nur ihre Einladungen ausblenden. (Im Einladungskopf ist der Knopf dazu …)

      Statt also zu sagen “Wenn du mich per XING einlädst, block ich Dich.” Sollte man ggf besser sagen: “wenn Du per XING einlädst, guck, dort ist die Anleitung, wie man es richtig macht.”
      Ersteres wäre nämlich in etwa wie: “Wenn du mir was sagen willst, ruf an. Wenn du mir ne Mail schickst, kommste in den Spamfilter.”

      Und zu den 999+:
      Hat man 50 Kontakte, kann man sich 200 nicht vorstellen, mit 200 erscheinen 500 unerreichbar, mit 300 1000. Mit 1000 versteht man nicht, wie man 3000 haben kann und mit 3000 nicht, wie man 10.000 haben kann.
      Wie viele Kontakte jemand hat hängt - so es kein Kontaktsammler ist - von dessen Art ab zu kommunizieren. wer bloggt, twittert, Vorträge hält, gar Seminare gibt oder zu Barcamps geht… … der bekommt einfach Anfragen, die er so einfach nicht ablehnen kann. Da kommen (wie in meinem Falle) schon mal über 3000 zusammen in 10 Jahren. Also rund 3000 Kontakte in 3640+ Tagen. also etwa 5 pro Woche. (Das hat ein Kontaktsammler an einem schlechten Tag …) Wenn ich sehe, dass ein Neuling beim Mailabgleich mit XNG schon mal 300-500 Leute findet, die er schon als Kontakt hat (nur noch nicht bei XING), dann scheinen mir 999+ nicht so ARG viel für jemand, der sein Büro auch mal verlässt.

      Die Frage ist doch eher: warum füge ich Leute zu meinem XINGnetzwerk hinzu nach einem Treffen, wenn ich dann nicht etwas mit dieser Liste anfange.

      Denn: Wie jedes Werkzeug ist XING dann am Nützlichsten, wenn man es regelmäßig benutzt und den Einsatz optimiert.

      Disclosure: Ich in XING-Ambassador und lizensierter XING Trainer. Und ich halte XING für nützlich nicht WEIL ich das bin, sondern ich bin das, weil ich XING für nützlich halte. (v.a. für Leute, die mit Blogs, Twitter und Facebook nix anfangen können.)”
    • Als Basismitglied bei Kontaktanfragen rückfragen - wie? (XING-Tipps)
      Beiträge zu XING hier im Weblog.Frage:

      Ich bin XING-Basismitglied und kann unbekannten Kontantanfragern keine Nachricht senden, wenn sie um Kontaktlegung bitten. was kann ich tun?


      Antwort:

      Die einfachste Variante ist diese:

      a) Bestätigen mit dem Text: “Ich bestätige diesen Kontakt, damit ich Sie fragen kann: Was ist der Grund Ihrer Anfrage? Sollte ich nichts von Ihnen hören, werde ich mir gestatten, diesen Kontakt in 4 Wochen wieder zu lösen. besten Dank ….”

      b) Das Profil der Person in einen Browser-Lesezeichen-Ordner (in diesem Falle -> September -> November (mit Sicherheitsabstand…) ziehen

      c) wenn eine Antwort erfolgt im Notizfeld notieren: ‘Hat geantwortet’

      d) am 1.11. den Novemberordner öffnen und alle Kontakte ohne Notiz

      e) anschreiben: Da ich nicht von Ihnen gehört habe, beende ich wie angekündigt unseren XING-Kontakt, bei Bedarf erreichen Sie mich unter mail@*dres.se

      f) dekontaktieren


      ***
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    • Olivers #Wochenshow 16.10.2014
      Olivers #Wochenshow 16.10.2014 - YouTube: